Bemerkenswert

Erster Blogbeitrag

Ich bin Melanie!

Herzlich willkommen auf meinem Blog.  Mein Name ist Melanie und ich bin seit Mai 2016 Mutter einer bezaubernden Tochter namens Fee. 

Diese Website soll dir einen kleinen Einblick in unseren Familienalltag geben. 

Ich freue mich dass du bei mir gelandet bist und hoffe, dass du viel Spaß beim Lesen hast.

Liebe Grüße, 

Melanie 

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Wochenende in Bildern – 22. & 23. Juli 2017

Susanne Mierau von geborgen- wachsen hat vor längerer Zeit zum Mitmachen bei Wochende-in-Bildern eingeladen. Heute soll mein erster Beitrag dazu also online gehen. Ich bin gespannt wie oft ich es schaffe hier mitzumachen. Wenn ihr mehr über die Initiative Wochenende  in Bildern nachlesen wollt, könnt ihr das hier tun. Jetzt aber viel Spaß beim Lesen meines ersten Beitrags. Alle weiteren Beiträge kannst du übrigens hier einsehen.

Samstag morgen.  Die Sonne kitzelt uns an der Nase und wir stehen früh auf. Zum Frühstück gibt es Müsli mit Obst.

Nachdem Frühstück und einer kleinen Runde mit Ronja fahren wir kurz zur Oma um ihr ein paar Sachen zu bringen. Danach geht es ab in den Garten um zu spielen.

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Als Fee ihren Mittagsschlaf macht bekommt Mama eine Tasse Kaffee auf dem Balkon.

Außerdem schaue ich auf unserer Baustelle vorbei, um zu sehen wie weit mein Mann gekommen ist: er ist gerade dabei die Sichtbalken zu bürsten.

Nach dem Mittagsschlaf kümmere ich mich mit Fee um die Planzen. Gießen ist bei diesen Temperaturen ein Muss.

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Nachmittags waren wir mit Ronja trainieren. Auf dem Hundeplatz treffen wir immer viele liebe Menschen  und bleiben deshalb öfter nach dem Training noch bei einer kleinen Erfrischung sitzen und quatschen miteinander. Ronja wartet unterdessen auf uns. Im Anschluss gibt es einen ausgiebigen Spaziergang.

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Am Abend gehe ich arbeiten in der Dorfkneipe während Papa auf Fee aufpasst.

Der Sonntag morgen ist hart für mich. Ich war erst um halb drei nachts im Bett. Zum Frühstück um halb 8 morgens gibt es Müsli mit Bananen und Erdbeeren. Um richtig wach zu werden gehe ich auf einen großen Spaziergang mit Ronja und Fee, während mein Mann ins Büro geht um zu arbeiten.  Im Anschluss laufen wir noch zu den Bienenkästen, um zu sehen was die fleißigen Arbeiterinnen machen.

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Zum Mittagessen gab es eingekochte Zucchini und Paprika mit Hackfleisch und Reis als Beilage.

Danach ging es zum Mittagsschlaf. Ich habe mich auch hingelegt und mein Mann ist wieder ins Geschäft.

Nach dem Aufstehen gehen wir noch eine Runde mit Ronja raus. Wir finden beim Spazieren eine schöne Wiese und Fee pflückt Spitzwegerich.

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Abends gibt es eine Runde Gruppenkuscheln auf dem Sofa. Mit Mama und Papa. Wir essen aufgewärmte Reste vom Mittagessen. Und, wie war euer Wochende?

Ausflug auf den Erlebnis-Bauernhof

Die meisten Kinder lieben es, die Tiere auf einem Bauernhof einmal ganz aus der Nähe kennen zu lernen. Dies ist auf einem Erlebnis-Bauernhof ganz besonders gut möglich. Oft haben solche Besucher-Höfe auch extra Gehege, in denen man die Tiere streicheln kann. Ich habe gemeinsam mit meiner Tochter Fee einen solchen Hof besucht und werde euch hier über meine Erfahrungen berichten. 

Der Erlebnis-Bauernhof den wir besuchten beherbergt Damwild. Auf dem riesigen Areal empfangen Sie einen gleich im Eingangsbereich. Fee interessiert sich sehr für die kleinen Kitze. An zwei schön angelegten Teichen scheinen sich die Enten recht wohl zu fühlen. Hier, an den Teichen ist Fee das erste mal auf dem Hof in Kontakt mit freilaufenden Tieren gekommen.  Wildes Geschnatter ertönt als andere Kinder die Enten füttern und Fee ist begeistert.

Im Pferdestall warten Gnadenhof-Pferde und Esel darauf, gefüttert und gestreichelt zu werden, was wir auch ausgiebig tun. Auch Lamas wohnen auf dem Erlebnis-Bauernhof. Sie waren Fee nicht ganz so geheuer.

Freilaufende Hühner und Ziegen sonnen sich auf der Wiese und freuen sich über eine Fütterung.

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Auch einen Schweinestall gibt es hier mit jungen Ferkeln. Diese begeistern Fee ganz besonders. Sie sehen lustig aus, denn sie sind gefleckt. Auch im Kuhstall gab es Nachwuchs.

Insgesamt ist der Hof sehr gepflegt und sauber. Überall duftet es nach frischem Heu und Stroh.  Die Kaninchen können im Stall gestreichelt werden und überall hängen Informationen über die vorgestellten Tiere und landwirtschaftlichen Prozesse.

Insgesamt war der Ausflug sehr gelungen. Er wurde mit einem schönen Picknick abgerundet, welches wir inmitten von Tieren sehr genossen haben.

Liebe Grüße

Melanie

Antragsdschungel- wichtige Schritte vor und nach der Geburt

Wer zum ersten mal ein Kind bekommt ist bisweilen ganz schön überfordert von dem Schriftkram der dabei auf einen zukommt.

Von Elternzeit über Elterngeld bis hin zu Mutterschaftsleistungen.  Alles will korrekt und im passenden Zeitfenster beantragt sein.

Für mich war es eine Erleichterung mir die Anträge und Formulare sowie die relevanten Anhänger bereits vor der Geburt auszufüllen und zusammen zu stellen.  Nach der Entbindung hätte ich das wohl kaum alles geschafft, zumal ich mit Kind zunächst voll ausgelastet war.

Bist du vielleicht gerade schwanger oder im Begriff Vater zu werden, dann hilft dir vielleicht folgende Aufstellung um keine Anträge vor oder nach der Geburt zu vergessen.

Schritte vor und nach der Geburt

VOR der Geburt

  • Vorlage für den voraussichtlichen Geburtstermin wegen des Mutterschaftsgeldes beim Frauenarzt holen. Man bekommt die Bescheinigung eine Woche vor Beginn des Mutterschutzes ( also ab der 34. Woche) kostenfrei beim Arzt.
  • Antrag auf Mutterschaftsgeld bei der Krankenkasse oder online beim Bundesversicherungsamt stellen. Dafür müsste ihr die oben genannte Bescheinigung vom Arzt an die Krankenkasse senden. Weitere Infos bekommt ihr bei eurer Krankenkasse, hier oder beim Bundesversicherungsamt
  • Antrag auf Krankenversicherung des Kindes bei der Krankenkasse stellen. Dies ist Möglich sobald der voraussichtliche Geburtstermin des Kindes vom Arzt bescheinigt wurde
  • Anerkennung der Vaterschaft (bei leidigen Eltern)
  • Antrag auf Elternzeit des Vaters bei der Personalabteilung ( falls die Elternzeit direkt nach der Geburt stattfindet. Ansonsten gilt: mindestens acht Wochen vor dem Start der Elternzeit. Weiterführende Informationen findet ihr hier
  • KinderarztEmpfehlungen bei Freunden und Bekannten einholen und ggf. Termine vereinbaren für die Kontrolluntersuchungen ( dies ist besonders wichtig bei ambulanten Geburten)

 NACH der Geburt 


  • Antrag auf Elternzeit der Mutter (bis maximal sieben Tage nach errechnetem Geburtstermin). Weitere Infos bekommt ihr hier
  • Antrag auf Geburtsurkunde des Kindes beim zuständigen Standesamt (also dort, wo das Kind geboren wurde). Innerhalb einer Wochenach der Geburt. Je nach Klinik ist dies auch dort möglich.  Mitzubringen sind: Geburtsbescheinigung der Klinik, Personalausweise beider Eltern, Heiratsurkunde bzw die Bescheinigung über die Vaterschaft bei nicht verheirateten Paaren und Geburtsurkunde nicht von Mutter und Vater des Kindes. Wichtig: Erhalt von mind. vierfacher Ausfertigung der Geburtsurkunde verlangen zur Vorlage bei der Krankenkasse, bei der Elterngeld- Stelle, der Kindergeldstelle sowie evtl. Der Kirche zwecks Taufe.
  • Die Anmeldung des Kindes bei der Meldebehörde (Einwohnermeldeamt) erfolgt automatisch durch das Standesamt
  • Den Antrag auf Mutterschaftsgeld zusammen mit einer Ausfertigung der Geburtsurkunde an die Krankenkasse (oder das Bundesversicherungsamt) senden
  • den Antrag auf Kindergeld zusammen mit einer Ausfertigung der Geburtsurkunde an die Kindergeldstelle schicken
  • Den Antrag auf Elterngeld bei der zuständigen Elterngeldstelle einreichen. Vorsicht! Wer hier schlampert, verliert Geld. Elterngeld wird maximal drei Monate rückwirkend ausbezahlt!
  • Antrag auf Elternzeit des Vaters bei der Personalabteilung stellen, mindestens 8 Wochen vor Beginn der Elternzeit
  • Außerdem sinnvoll: die Beantragung eines Kinderreisepasses bei der Stadt/ Gemeinde. Mitzubringen sind hier ein Passfoto nach den gängigen Vorgaben für einen Reisepass (biometrisches Passbild)

Ich habe alle Formulare und Anträge, welche nach der Geburt benötigt werden bereits in der Schwangerschaft ausgefüllt und zusammengestellt. So muss man nach der Entbindung nur noch die fehlenden Angaben ausfüllen und ergänzen.

Ich wünsche euch allen eine erfüllte und stressfreie Schwangerschaft!

Liebe Grüße,

Melanie

Meine neue Rolle als Mutter – oder: der Weg aus der Depression 

Mutter werden! Schwanger sein! Für viele Frauen einer der schönsten Zustände ihres Lebens. Aber ich konnte diesen Zustand nicht genießen. Denn ich habe Depressionen. Es ist diese fiese Krankheit die deinen Kopf in eine gewitterdunkle Wolke hüllt. Die dich schwarz sehen lässt. Die dafür sorgt, dass kein einziger Sonnenstrahl deine Seele erreicht….

Dies ist ein intimes Geständnis. Es fällt mir nicht leicht diesen Blogpost zu veröffentlichen.  Denn meine Depression ist ein Thema über das ich im Normalfall nicht mit vielen Menschen spreche. Trotzdem nehme ich den Aufruf zur Blogparade von Diana auf ihrem Blog zweitoechter zum Anlass dies zu tun. 

Ich trage das Gespenst Depression schon lange auf meinen Schultern. Doch die meiste Zeit hatte ich es recht gut im Griff. Bis zum Zeitpunkt der Schwangerschaft mit meinem Wunschkind Fee. Bedingt durch die Hormonumstellung die mit einer Schwangerschaft einhergeht kam sie, mit einer gewaltigen Macht und stärker als jemals zuvor. 

Gefangengenommen in einem Gefängnis aus düsteren und hoffnungslosen Gedanken war ich von meinem Schreckensgespenst, der Depression. 

Ich war nicht in der Lage mich auf mein Kind zu freuen, hatte nur noch panische Ängste. Die Ängste nahmen mich so sehr ein, dass ich nicht mehr in der Lage war, meinen Alltag zu bewältigen. Stundenlange Heulattacken standen stattdessen an der Tagesordnung.  Stunden, in denen ich nichts anderes tat als weinend im Bett zu liegen oder auf dem Sofa zu sitzen. Ich war wie gelähmt, war nicht in der Lage nur einen klaren Gedanken zu fassen und gleichzeitig hatte ich all die fröhlichen, gut gelaunten und strahlenden werdende Mütter um mich. Im Geburtsvorbereitungskurs, bei der Kreißsaal-Führung und auf der Straße begegneten sie mir: die Sorte Frauen zu der ich so gerne gehört hätte. Jede einzelne Begegnung sorgte für noch mehr Nebel um meinen Kopf und es plagte mich der Gedanke, schon eine schlechte Mutter zu sein bevor meine Wunschkind auch nur geboren war. 

Mein Mann wurde jeden Tag verzweifelter. Er freute sich so sehr auf unser gemeinsames Kind. In meinem Umfeld hörte er Aussagen wie:

Lass das Kind erst mal kommen. Die beruhigt sich schon wieder. Schwangere Frauen sind immer schwierig, das sind die Hormone.

Doch er spürte dass ich krank war. 

Bis zum Tag der Geburt hielt mein schrecklicher Zustand an. Als die Wehen einsetzten wünschte ich mir, ich könnte dieses kleine und schutzlos Wesen immer in mir behalten. Ich wünschte, ich müsste sie nicht loslassen in diese grausame, dunkle Welt. Wahrscheinlich deshalb verlief die Geburt schwer. 

Als Fee nach 72 Stunden endlich da war durchströmt mich einen kurzen Augenblick das Gefühl vollkommenen Glücks. Sie war da. Sie war wunderschön.  Sie war mein Kind, vollkommen und so zart. Zum ersten Mal konnte ich ansatzweise Mutterglück spüren!

Für Fee wollte ich mich zummenreißen, sie überhäufen mit Liebe, für sie da sein mit einem klaren und unvernebelten Kopf und mit Sonnenschein in der Seele. Aber es ging nicht. Der Nebel kam zurück, mächtig und dunkel. 

Meine Versagensängste wurden bestärkt, denn wir hatten Probleme mit dem Stillen.  Fee wurde schon im Krankenhaus zugefüttert da ich einfach keinen Milcheinschuss hatte. Auch Zuhause, trotz pumpen und fleissigem Anlegen konnte ich mein Kind nicht sättigen. Ich schaffte nicht mein Kind zu ernähren. Gut gemeinte Ratschläge von Kindsbett-Besuchern verunsicherten mich noch mehr. Immer mehr festigte sich der Gedanke, eine schlechte Mutter zu sein. Irgendwann hatte ich nicht einmal mehr die Kraft, sie Tür zu öffnen- selbst wenn sich der Besuch angekündigt hatte. 

Mein Mann ertrug es nicht mehr und brachte mich zu meinem Hausarzt. Dieser überwies mich gleich zu einer erfahrenen Psychiaterin. Mein Glück. Und ein Glück für meine Familie. 

Seit ich medikamentös eingestellt bin geht es mir wieder gut. Ich freue mich jeden Tag über Fee, und natürlich auch mit Fee. Ich kann meinen Alltag mittlerweile wieder strukturieren. Ich kann wieder lachen. Und ich liebe meine Tochter von Herzen. 

Auf eine gesunde und fröhliche zweite Jahreshälfte,

Melanie

Wandern mit Kleinkind- Kinderwagen oder Tragen? 

Wer gerne wandert und ein kleines Kind hat wird öfter mal vor einem Berg von Fragen stehen. Was ist die geeignete Ausrüstung für mein Kind? Was muss ich auf die Tour unbedingt mitnehmen? Soll ich mein Kind tragen oder schieben, Buggy oder Trage?  Dies waren die Fragen die wir uns im letzten Urlaub mit unserer einjährigen Tochter Fee gestellt haben. Und hier kommt die Nachricht, trotz aller Fragezeichen: wir waren waren wandern! Sogar einige Berge haben wir erklommen


Hier kommen unsere wichtigsten Tipps für alle, die das erste mal mit Kind am Berg sind.

Tragen oder schieben?

Als wir unsere erste längere Wanderung geplant haben war Fee gerade ein Jahr alt. Längere Strecken laufen ging also nicht.  Da stellte sich die Frage, wie wir mit Fee wandern wollen. Obwohl wir einen relativ geländegängigen Buggy haben weiß ich aus Erfahrung, wie nervenaufreibend ein mit Wurzelwerk überzogener und holprigen Waldweg mit dem Kinderwagen sein kann. Deshalb haben wir uns schnell für das Tragen des Kindes entschieden.

Ein Vorteil von Tragen gegenüber einem Buggy ist, dass eine Trage kleiner ist und sich besser transportieren lässt. Das Kind kann, wie im Buggy auch, einfach mal aussteigen und selbst laufen. Tragen sind jedoch relativ teuer. Zwischen 150 und 250 € muss man für eine Neue bezahlen.  Wir hatten das Glück, von einer befreundeten Familie eine gebrauchte Kraxe zu ergattern eine kraxe ist eine klassische Rückentrage, welche einen Rucksack integriert hat.  Mit ihr kann man fast jeden beliebigen Wanderweg begehen. Mit einem Buggy ist es Glücksspiel. Entweder der Weg ist Kinderwagen geeignet oder eben nicht. 


Wir wünschen euch genauso viel Spaß beim Wandern wie wir ihn hatten! 

Liebe Grüße, 

Melanie 

Begegnung mit einem Krähenvogel

Ein spontaner Besuch von einer zahmen Krähe

Letzte Woche hatten wir Vormittags spontan Besuch. Nach dem Frühstück beim Spielen auf dem Balkon hat uns eine Krähe besucht. Überraschenderweise kam das Tier ganz nah zu uns heran.

Nach einigem guten Zureden ist er auf meine Schuhe gehüpft und hat mit meinen Schnürsenkeln gespielt. Auch die Zipper meiner Reißverschlüsse fand er wohl sehr interessant.  

Für meine Tochter war dies ein ganz besonderes Highlight der Woche! Und für mich natürlich auch.  

Einen guten Start in die Woche wünscht euch

Melanie